Spreeblick streikt


Um die Zensurpläne der Regierung unter der Regie von Zensursula zu stoppen, hat Spreeblick eine kleine Online-Protestaktion gestartet. Macht mit und setzt eure Stecknadel! Und unbedingt die auf der Spreeblick-Aktionsseite verlinkten Artikel lesen.

Update: Malte Welding schreibt einen guten und auch ein bischen bösen Artikel über Zensursula's Machenschaften und auch René legt nochmal nach.

Und die Blogwelt betete, trompetete und nofretete verschmähte ihre Pastete!

Concept Art-Wahn!


Für den noch unveröffentlichten Nintendo DS Titel "Henry Hatsworth and the Puzzling Adventure" in knuddeliger Kolonialismus-/Retro-Futurismus-Optik wurde ein großer Klumpen von Charakterentwürfen und Hintergrundzeichnungen im Vorraus bei Offworld (via Boingboing) veröffentlicht. Wohliges Puppentheatergefühl durch und durch.

Ein ♥ für Blogs II

Mal sehen wie sich das noch so entwickelt beim nächsten mal, aber um ehrlich zu sein habe ich mir von der "Ein ♥ für Blogs"- Aktion ein wenig mehr erwartet. Die meisten Blogs in meinem Dunstkreis haben nicht wirklich "über den Tellerrand" geblickt, sondern die Aktion mehr als Aufforderung gesehen, die Blogs die sie am liebsten lesen aufzulisten.
Da ich gerade keine Lust habe, verweise ich jetzt auch mal einfach auf meine Blogroll.

Zum Schluss noch mein Vorschlag für die nächste Aktion: I give a Shit.

Dune XXXIIIIIIIDDDDLLLLMMMMM

Der Dune Franchise hat nun schon wirklich viele Genre's geprägt. Nach dem Science-Fiction Film mit Popstar-Cast von David Lynch prägte er zunächst das RTS-Computerspielgenre, und zuletzt das Genre des Bluescreen Sci-Fi Fernsehfils mit William Hurt. Neu aufgelegt werden muss er natürlich immer wieder, ist ja nicht so, dass gute Ideen in unseren Köpfen wachsen, und daher beschäftigt sich jetzt Emergency Room's "Actor-turned-Director" Peter Berg ("The Kingdom") mit dem Stoff.
Geektyrants Scoop nach dem Klick.

Wieso nimmt der Staat meinem Kind nicht diesen ungesunden Süßkram weg?


Im "Kölner Aufruf gegen Computergewalt" manifestiert sich mal wieder die Angst vor weiteren Ausrastern in dem Ruf nach staatlicher Kontrolle von Computerspielen. Ich selbst habe mit - puuuh... - ungefähr zehn, elf Jahren eine Raubkopie des Killerspiels QuakeII mit der Aufschrift "Kill 'em all" von einem Freund meiner Eltern geschenkt bekommen, ich war leicht angeekelt aber habe es geliebt, und als ich in C&C Generals mit Atombomben geschmissen habe, hat mein Vater mit mir ein ernstes Wörtchen geredet und mich dann weiterspielen lassen. Aber nein, wenn Menschen, wie seit Jahrtausenden, ihr Mitgefühl und ihren gesunden Menschenverstand unterdrücken und wild aufeinander oder auf andere losgehen, dann sind Computerspiele schuld. Früher waren Zwillen ein deutliches Zeichen für bösartiges und gesellschaftsschädigendes Verhalten, oder?

Ich werde jetzt erstmal weiter Fallout3 spielen und bereuen, dass man nicht mehr punkte auf den Bloody Mess Perk setzen kann.

"Killerspiele sind Landminen für die Seele" (via)

JJ Abrams @ TED

JJ Abrams, das (der?) Mastermind hinter Lost und dem neuen Star Trek Film, hält einen 20minütigen Vortrag über ungelöste Rätsel, die inneren Vorgänge in Apple Computern und ob das Lost Skript dem Apple würdig ist. Mystery Boxes und Mystery im Allgemeinen. Darum geht es wohl auch in der neuen Wired, weswegen der Vortrag jetzt wieder aufgewärmt wird.

Über die Triebwerkszene im Lost-Piloten sagt er:
Ten years ago, if we wanted to do that, we'd have to kill a stunt man.
It would be harder, take two would be a bitch...


JJ Abrams at TED Blog

This Breaking News Announcement is brought to you by Mr. Tusk's personal representative from Moldova, Igor Smivov

Good Day, i guess my employer Mr Tusk is somewhere out enjoying the european sun, while i found this urgent piece of news and bring it to you live:


More American Workers Outsourcing Own Jobs Overseas

Sims Zeitraffer

Völlig grandiose Animation angeblich über "the american housing market", ich finde aber, es geht ein bischen mehr ums generelle Konsumverhalten der Amerikaner, mit vielen kleinen Kommentaren in jeder Ecke der vielen schick animierten Häuschen.


Vimeo Direkthäusle

Bananaz - Gorillaz Doku


Das hier wird in relativ kurzer Zeit wahrscheinlich eh überall verlinkt & zu sehen sein, aber eine Doku über das gesamte Dasein (samt Entstehungsprozess und Gründung durch Jamie Hewlett und Damon Albarn) der... ömm... hyperfiktiven Konzept-Cartoonband Gorillaz muss ich einfach verlinken!!! Wuaah. (via)

Ein ♥ für Blogs


Für Morgen, Dienstag den 21.04., hat sich der Stylespion ausgedacht, dass wir doch alle mal ein bischen unseren inneren Schweinehund anketten, uns auf die Suche machen und frische, aufstrebende und abwechlungsreiche deutschsprachige Blogs auflisten, die sich von der sonstigen Masse ein wenig abheben.
Ich mache mich dann auch mal auf Talentsuche und schalte den Bohlenmode an, Bitches! Bis Morgen.
(via)

Sehsüchte Studentenfilmfestival 09 in Potsdam



Das Sehsüchte Festival ist ausschließlich von Studenten der HFF organisiert und ich werd wohl versuchen müssen mir da den ein oder andere Programmpunkt anzutun.

natürlich via

Bunnywabbits in Iraq.

Voilà ein verrückter neuer Trailer für eine animierte japanische Serie, die niedliche Militärhasen (keine Playboybunnys, richtige Hasen - computeranimiert!) in einen nicht ganz nie dagewesenen Anti-Terror Krieg gegen böse... Kamele (oder waren's Dromedare?) versetzt. Die Japaner haben's wieder geschafft!

Wohlgemerkt: Die Serie heißt zwar in Japan "CatShitOne", aber läuft bisher in den USA unter dem Namen "Apocalypse Meow".


via Geektyrant, grandiose Seite voller Videos zu neuen Hollywoodfilmen und ähnlichem Content.

Remakes können gut sein.

Coverversionen sind immer recht problematisch. Vor allem wenn sie aus der Pop-Welt kommen sehe ich darin meist nur Geldmacherei und wenig Qualität. Wenn allerdings andersherum die Pop-Welt gecovert wird - meist mit einem Zwinkern - dann sieht die Sache schnell anders aus. Ich sage nur Travis und ihr Britney Spears Cover, oder auch Max Raabe.

Hier gibt es ein schönes Cover vom grandiosen Kings of Leon Hit "Use Somebody", die nun wohl auch voll in der Mainstream-Pop-Money-Machine angekommen sind, schließlich kommen sie im Juni nochmal nach Berlin in die H4-World. Das Cover entschleunigt das ganze sehr, hat mich aber doch positiv überrascht.

Hier noch ein klassischeres Beispiel des Pop-Covers von außen: "One of us", bin mir jetzt nicht sicher von wem (Natalie Imbrgludia?), spielt auch nicht so sehr ne Rolle, wichtig ist: Rivers Cuomo singt, Rainn Wilson trommelt. Gibts auch als MP3.



via Stylespion

Ursprung der somalischen Piraten in illegaler Entsorgung europäischen Atommülls?

Auf der Seite des britischen "Independent" steht ein Artikel laut dem die somalischen Piraten, die die Küste von Somalia und den Golf von Aden unsicher machen, ursprünglich (zumindest teilweise) nur Gutes im Sinn hatten, nämlich illegal agierende Fisch-Trawler und Mülltransporte aus Europa aus somalischen Gewässern fernzuhalten, oder zumindest etwas vom Geld abzubekommen.

Diese Mülltransporte beinhalten, so Johann Hari, auch nukleare Abfälle und Schwermetalle, die die europäischen Staaten mit Hilfe der italienischen Mafia entsorgen lassen. (Ich würde ihnen zumindest Duldung der illegalen Entsorgung vorwerfen.)

Ich habe die somalischen Piraten bisher immer etwas romantisch verklärt betrachtet und musste mich innerlich gegen Berichterstattungen die sie als mordende und Kindergeiseln nehmende Bande darstellten wehren, obwohl das ja nun dem allgemein gängigen Bild von Piraten auch nicht unbedingt widerspricht. Natürlich ist die Situation in Somalia außer Kontrolle geraten und hat wahrscheinlich nichtmehr viel mit der ursprünglichen Mission für Gerechtigkeit zu tun, da in einem Land ohne Regierung für eine solche Bewegung immer ein Pakt mit einflussreichen Kriminellen eingegangen werden muss, die früher oder später die Kontrolle ganz übernehmen. Ich werde definitiv nicht gegen den nächsten Castor demonstrieren, denn lieber so halb sicher in einem alten Salzbergwerk als irgendwo im Meer.

Pirates were the first people to rebel against this world. They mutinied – and created a different way of working on the seas. Once they had a ship, the pirates elected their captains, and made all their decisions collectively, without torture. They shared their bounty out in what Rediker calls "one of the most egalitarian plans for the disposition of resources to be found anywhere in the eighteenth century".

They even took in escaped African slaves and lived with them as equals. The pirates showed "quite clearly – and subversively – that ships did not have to be run in the brutal and oppressive ways of the merchant service and the Royal Navy." This is why they were romantic heroes, despite being unproductive thieves.

via Boingboing

Holterdipolter